Leitungsorgane der Universität

Die am 23. April 2012 veröffentlichte Satzung setzt die wichtigsten akademischen Führungsorgane und der Universitätsverwaltung fest: Rektor, Verwaltungsrat, Vorstandsvorsitzender, Akademischer Senat, Beratungsausschuss, Studentenrat, Evaluationsstelle, Leiter der Uni­ver­si­täts­ver­wal­tung  (Kanzler), Rechnungsprüfungsausschuss, Disziplinarrat.

Der Rektor gewährleistet die Überwachung und interne Harmonisierung der strategischen Leitlinien zwischen den Organen der Universität und übt Impuls- und Koordinationsfunktionen für wissenschaftliche und didaktische Aktivitäten. Der Rektor ist der gesetzliche Vertreter der Universität. 

Der Verwaltungsrat ist das Regierungs- und Planungsorgan der Universität. Er beaufsichtigt das Wirtschafts- und Vermögensmanagement sowie das Finanzmanagement der Universität.

Der Vorstandsvorsitzende ist der Garant für die Sonderautonomie der Universität.

Der akademische Senat ist das akademische und didaktische Führungsorgan der Universität. Der Senat arbeitet mit dem Rektor bei der Erstellung der Richtlinien, Planung und Koordination von Lehr- und Forschungsaktivitäten zusammen. Unter Berücksichtigung der Vorschläge einzelner Universitätseinrichtungen ist er auch für die Zusammensetzung von wissenschaftlichen und didaktischen Plänen zuständig sowie für deren Umsetzung. Weitere Aufgaben sind die Zuteilung der Ressourcen und Rekrutierung von Professoren und Forschern.

Der Beratungsausschuss verbindet die akademischen Einrichtungen miteinander und diese mit dem Akademischen Senat. Mitglieder des Ausschusses sind die Direktoren der Fakultäten und der Universitätszentren. Er wird vom Rektor geleitet.

Der Studentenrat vertritt alle Studenten der gesamten Studiengänge der Universität. 

Das Evaluationsstelle überprüft kontinuierlich und systematisch die Leistungsfähigkeit der Universität in Bezug auf Organisation, Forschung und didaktische Tätigkeiten; sie gewährleistet die Gesamtqualität der Prozesse, trägt zur Verbesserung des internen Selbst-Evaluierungssystems und zur Förderung der Leistung bei. Die Stelle erstellt in voller Autonomie einen Jahresbericht über die Umsetzung des strategischen Plans und die Erreichung der politischen Ziele und legt ihn dem Verwaltungsrat im Mai jedes Jahres vor.

Der Rechnungsprüfungsausschuss überwacht die Rechnungslegung und Verwaltung der Universität und kontrolliert die Einhaltung der Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung und der geltenden Vorschriften.

Im Rahmen der vom Verwaltungsrat genehmigten Leitlinien ist der Leiter der Universitätsverwaltung (Kanzler) für die Gesamtleitung und Organisation der Büros und Dienstleistungen, des technischen und administrativen Personals der Universität und der instrumentellen Ressourcen verantwortlich.

Der Disziplinarrat ist beauftragt, die vorläufige Ermittlungsphase eines Disziplinarverfahrens gegen Professoren und Forschern durchzuführen, welches ernstere Strafen als die Zensur vorsieht. Der Rat gibt dem Verwaltungsrat seine Stellungsnahme ab.

Andere Einrichtungen, die die Leitung der Universität unterstützen

Die Satzung und die Allgemeine Verordnung der Universität sehen die Aktivierung anderer Gremien vor, die die Leitung der Universität für spezifische Tätigkeitsbereiche unterstützen. Diese Gremien sind: der Gemeinsame Ausschuss für das Recht auf Studium, der Ethikausschuss für Experimente am menschlichen Wesen, der Bibliotheksrat, das Qualitätspräsidium der Universität, die Sportkommission, der Ausschuss für die Rekrutierung und Laufbahnentwicklung, die Universitätspatentkommission, das administrative und technische Personalberatungsgremium, der Einzelgarantieausschuss, das Tierschutzgremium (OPBA) und der Senatsausschuss für die Umsetzung des Ethikkodex.

Der Gemeinsame Ausschuss für das Recht auf Studium und Leistungswürdigung gibt dem Akademischen Senat eine verbindliche Stellungsnahme zum Studienbeitragssystem, zu den Leistungssteigerungsstrategien und zum Recht auf Studium ab; er unterbreitet dem Akademischen Senat Vorschläge zur internationalen Mobilität sowie zu den Dienstleistungen für Studierende und beaufsichtigt die in diesem Bereich durchgeführten Initiativen.

Der Ethikausschuss für Experimente am menschlichen Wesen wurde im September 2005 gegründet und hat die Hauptaufgabe, Stellungsnahmen von Wissenschaftlern und Forschergruppen der Universität zu den Vorschlägen für Experimente an menschlichen Wesen abzugeben und zu bewerten.

Der Bibliotheksrat bestimmt die allgemeine Richtungsvorgabe und legt die Zielsetzung der Universitätsbibliothek fest.

Das Qualitätspräsidium der Universität beaufsichtigt die Durchführung der AQ-Verfahren auf Universitätsebene, in den Studiengängen Räten und Fakultäten gemäß den von den Regierungsorganen formulierten Richtlinien.

Die Sportkommission beaufsichtigt Initiativen und sportliche Aktivitäten der Universität und des Universitätssportzentrums.

Ziel des Ausschusses für die Rekrutierung und Laufbahnentwicklung ist es, die Qualität der Einstellungsverfahren und Laufbahnentwicklung von Lehrkräften und Forschern zu verbessern.

Die Universitätspatentkommission entscheidet über die Verwaltung des Patentportfolios der Universität und ist zuständig für die Festlegung der Maßnahmen zum Schutz des gewerblichen Eigentums.

Das  administrative- und technische Personalberatungsgremium hat beratende Funktionen in Bezug auf die Richtlinien für die Organisations-, Leitungs- und Ausbildungspolitik des technischen und administrativen Personals sowie der Mitarbeiter und Sprachexperten der Universität.

Der Einzelgarantieausschuss setzt sich für die Förderung und den Schutz der Chancengleichheit sowie des Arbeits- und Organisationswohlbefindens aller Hochschulangehörigen einschließlich des unstrukturierten Personals ein.

Der Tierschutzverband OPBA ist für die Aufsicht zuständig der - im Sinne von den Bestimmungen des Gesetzesdekrets. n. 26/2014 - von allen Einrichtungen der Universität durchgeführten Tätigkeiten mit Tieren für wissenschaftliche oder pädagogische Zwecke.

Der Senatsauschuss für die Umsetzung des Ethikkodes hat beratende Funktionen; auf Antrag des Akademischen Senats schlägt er dem Senat Stellungnahmen und Empfehlungen in Angelegenheiten vor, die in ihrer Zuständigkeit fallen.

Der Beirat der Doktoranden und Forschungsstipendiaten ist ein Kollegialgremium mit beratender Funktion in Bezug auf Organisations-, Management- und Ausbildungspolitik für Doktoranden und Forschungsstipendiaten.