Unsere Universität orientiert sich an den Prinzipien der Chancengleichheit und der Wertschätzung der Vielfalt innerhalb unserer Gesellschaft.

Insbesondere ist sie sich ihrer öffentlichen Rolle bei der Ausbildung von BürgerInnen und Profis bewusst und setzt sich dafür ein, in ihren Studiengängen und ihrem Organisationsmodell eine Kultur der Gerechtigkeit, der Fairness, der Transparenz, der Offenheit und der Chancengleichheit zu fördern.

Dies sind Grundsätze, worüber wir nicht nur reden, sondern die wir tagtäglich versuchen, in unserer akademischen Milieu umzusetzen und zu verwirklichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein dreijähriger Plan positiver Maßnahmen (2017-2019) erarbeitet, der Instrumente und Maßnahmen zur Identifizierung und Beseitigung jeglicher Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, religiösen und politischen oder persönlichen Überzeugungen, ethnischer und kultureller Zugehörigkeit, sexueller Orientierung und Identität, Behinderung, Alter und Vertragsstatus umfasst.

Der Plan umfasst auch eine Reihe von Initiativen zur Förderung des Wohlbefindens der Mitarbeiter und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (work life balance) für die verschiedenen Komponenten der akademischen Gemeinschaft.

Seitdem die Migration in den letzten Jahren stark zugenommen hat, engagiert sich die Universität ab dem Jahr 2015 für die Förderung von Initiativen und Projekten zugunsten von Asylbewerbern und Flüchtlingen mit passender Zulassung zum Studium, die im Trentino aufgenommen wurden. 

Veranstaltungen und Highlights

Netzwerk der beteiligten Akteure und Dienste

Die Förderung von Gleichberechtigung und er Vielfalt erfolgt durch die Einbeziehung verschiedener Akteure innerhalb der Universität, nach einer Logik der Vernetzung, des Vergleichens und der synergistischen Zusammenarbeit. Genau hier, in diesem Webspace, wird der Beitrag aller Beteiligten mit dem Ziel gesammelt,  ihre Aktionen sichtbarer und leichter zugänglich zu machen.

Die Namen der zuständigen Personen sowie Stellen und Diensten sind im Folgenden aufgelistet

  • Die Prorektorin für Chancengleichheit und Vielfalt - Prof. Barbara Poggio. Ihre Delegierung zielt darauf ab, die Förderungen nach Chancengleichheit, die Wertschätzung der Unterschiede und die Anerkennung der Rechte der verschiedenen Mitarbeiter der Universität Trient zu gewährleisten und in die Praxis umzusetzen.
  • Der Bevöllmächtigte des Rektors für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz - Prof. Franco Fraccaroli.
  • Der Bevöllmächtigte des Rektors für die Belange der Studierenden mit Behinderung - Prof. Paolo Pasquale Macchi.
  • Die Bevöllmächtigte des Rektors für Initiativen im Bereich von sprachlichen Minderheiten - Prof. Patrizia Cordin.
  • Die Bevöllmächtigte des Rektors für Bildungsdienstleistungen und Unterstützung der Eltern - Prof. Barbara Ongari.
  • Vertreter der Studierenden für Chancengleichheit und Vielfalt - Ion Foltea e Eleonora Cavazzoni
  • Der Garant der Studierenden - Prof. Mimmo Iannelli.
  • Die Vertrauenswürdige Beraterin zum Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz - RA Barbara Giovanna Bello setzt sich mit Fällen von Mobbing und sexueller Belästigungen zusammen, die ihr zur Kenntnis gebracht werden und die am Arbeitsplatz stattfinden, um diese zu verhindern, bewältigen und lösen.
  • Der Einzelgarantieausschuss für die Chancengleichheit, Verbesserung des Wohlbefindens der MitarbeiterInnen und Bekämpfung der Diskriminierungen; der Ausschuss setzt sich für die Förderung und Schutz der Chancengleichheit und des Wohlbefindens aller Mitarbeiter der Universität ein. 
  • Die Beauftragten für Chancengleichheit und Vielfalt an den Fakultäten und Zentren; ihre Aufgabe besteht darin,  die im Plan festgelegten Ziele innerhalb ihrer Strukturen zu erreichen.
  • Psychologische Beratung und Unterstützung für StudentInnen zur Bewältigung von Problemsituationen bzw. Phasen, zur Optimierung der Studienleistungen und der Lebensqualität während der Studienjahre.
  • Psychologische Beratung und Unterstützung für das technische- und administrative Personal in Situationen psychologischer Belastung insbesondere im Zusammenhang mit Konflikten am Arbeitsplatz, Stress, Motivationsverlust und anderen arbeitsbezogenen Problemen.
  • Das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung und Studien thematisiert aus einer Geschlechterperspektive relevante Fragen im Bereich der Forschung und disziplinenübergreifenden Lern- und bildungsbezogene Aktivitäten.

Die Universität ist Mitglied der Conferenza Nazionale degli organismi di pari opportunità delle università italiane (Konferenz der Gleichbehandlungsstellen der italienischen Universitäten).

Entsprechende Dokumente (wie der Plan Positiver Massnahmen u.s.w.) werden hier in italienischer Sprache zum Herunterladen angeboten.