Urlaub 

Während der ersten drei Dienstjahre haben Arbeitnehmer, die nach dem nationalen Kollektivvertrag vom 22.05.1996  eingestellt wurden, Anspruch auf 

  • für 12 Arbeitsmonate = 30 Urlaubstage bei einer 5-Tages-Woche

  • für 12 Arbeitsmonate = 34 Urlaubstage bei einer 6-Tages-Woche

nach dem 3. Jahr und für die angestellten, die vor dem nationalen Kollektivvertrag vom 22.05.1996 eingestellt wurden:

  • für 12 Arbeitsmonate = 32 Urlaubstage bei einer 5-Tages-Woche

  • für 12 Arbeitsmonate = 36 Urlaubstage bei einer 6-Tages-Woche

Krankheit

Bei krankheitsbedingter Abwesenheit müssen die MitarbeiterInnen dem technischen und administrativen Personalverwaltungsbüro ihre Abwesenheit oder die eventuelle Fortsetzung der Abwesenheit bis 9.00 Uhr am ersten Tag und die Prognose bis zum zweiten Tag der Abwesenheit mitteilen. Die medizinischen Unterlagen, die für einen Abwesenheitstag vorzulegen sind und den Krankheitszustand bescheinigen, müssen innerhalb von fünf Tagen nach Beginn der Krankheit oder einer eventuellen Erkrankung gebracht oder versandt werden.

Arbeitsunfall

Die Unfallversicherung deckt MitarbeiterInnen, die bei Krankheit oder Unfall mit einer Arbeitsabwesenheit länger als drei Tage arbeitsunfähig sind, ab.

150 Stunden für Studienzwecke

Um das Recht auf Studium zu gewährleisten, wird maximal 3 % des technischen und administrativen Personals in Festanstellung (mit einem unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag von länger als einem Jahr) ein bezahlter Urlaub von bis zu 150 Stunden pro Jahr gewährt.

Gewährung einer kurzen Abwesenheit: persönliche Gründe, ärztliche Untersuchungen und Unwohlsein.

Gemäß dem am 09.08.2000 unterschriebenen Art. 33 der C. C. N. N. L. C. können MitarbeiterInnen, die dies beantragen, mit vorheriger Genehmigung der Führungskraft der Abteilung/Büros einen Kurzurlaub aus persönlichen Gründen von maximal der Hälfte der täglichen Arbeitszeit erhalten.

Bezahlte Urlaubstage

Den Angestellten stehen folgende bezahlte Urlaubstage zu:

  • Freistellung für Prüfungen oder Wettbewerbe

  • Urlaub bei eigener Hochzeit

  • Freistellung aus schwerwiegenden Gründen

  • Freistellung aus familiären Gründen

  • Sonderurlaub im Todesfall 

  • Zusatzurlaub für Behinderte

  • Freistellung zur Ausübung öffentlicher Aufgaben

  • Freistellung zur Pflege eines Angehörigen mit Behinderung

  • Freistellung zur Blutspende/Knochenmarkspende

  • Freistellung für die Teilnahme an Wahloperationen

Elternzeit: Mutterschutz und Vaterschaft 

Mütter haben Anspruch auf vor- und nachgeburtlichen Mutterschutz, wie nachstehend angegeben:

Mutterschutz: zwei Monate vor dem voraussichtlichen Datum der Entbindung und drei Monate nach dem tatsächlichen/voraussichtlichen Datum der Geburt.

Elternzeit: die ersten 30 Tage bei 100% des Lohns, für die darauffolgenden fünf Monate bei 30% des Lohns.

Der berufstätige Vater hat Anspruch auf Vaterschaftsbeurlaubung nach der Entbindung für den restlichen Teil des Mutterschutzes, die der Mutter zustand (mit einer Höchstdauer von drei Monaten), wenn die Mutter stirbt oder wegen schwerer Behinderung der Mutter, Aufhebung der ehelichen Hausgemeinschaft von Seiten der Mutter und für den Fall, dass der Vater allein für das Sorgerecht des Kindes verantwortlich ist. 

Freistellung von der Arbeit und unbezahlte Beurlaubung

Die wichtigsten Arten von Freistellung von der Arbeit und unbezahlte Beurlaubung sind die folgenden:

  • Familien- und Studienurlaub (zwei Jahre)

  • Ausbildungsurlaub nach mindestens fünf Dienstjahren (elf Monate)

  • unbezahlte Beurlaubung zwecks Familienzusammenführung

  • Freistellung vom Dienst für die Ausübung eines örtlichen politischen Mandats

Genehmigungen

Nach Rücksprache mit der Führungskraft der Abteilung/ Büro, der die betreffenden Angestellten angehören, kann der Leiter des Dezernats Personal- und Organisationsmanagement als Delegierter des Kanzlers die Ausführung von bezahlten Aufträgen des technischen und administrativen Personals genehmigen.  

Krankenversicherung im Ausland

Alle MitarbeiterInnen (ProfessorInnen, ForscherInnen und VerwaltungsmitarbeiterInnen), die dienstlich ins Ausland fahren, profitieren von einer Krankenversicherung.

In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union genügt eine Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK bzw. TEAM auf Italienisch) anstelle des alten Modells E111.

Disziplinarkodex

Gemäß Art. 46, Absatz 8 der italienischen Kollektivvereinbarung 2006-2009 wird hier der Disziplinarkodex (in italienischer Sprache) zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.

Verhaltenskodex

Aufgrund des Art. 17 der obengenannten Vereinbarung ist hier ebenfalls die Regelung mit dem Verhaltenskodex für Beamte (in italienischer Sprache) gemäß Artikel 54 des Gesetzesdekrets Nr. 165 vom 30. März 2001 zum Herunterladen erhältlich.